Wärmepumpe

Vereinfacht dargestellt arbeiten Wärmepumpen wie Kühlschränke, jedoch mit umgekehrter Wirkung:
Der Umwelt wird Wärme entzogen und für Heizzwecke nutzbar gemacht.
Die Wärme kann der Luft, dem Grundwasser und dem Erdreich über einen Erdreichkollektor oder eine Erdwärmesonde entzogen werden.

 

 

Die Wärmepumpe wird bevorzugt in Verbindung mit Niedertemperatur-Fußbodenheizsystemen zur alleinigen Gebäudeheizung genutzt. Jahrzehntelange Betriebserfahrungen haben gezeigt, dass neben nahezu wartungsfreier Technik günstige Betriebskosten die Verwendung von Wärmepumpen rechtfertigen. Wer sich für eine Wärmepumpe interessiert, sollte beim Preisvergleich mit anderen Heizsystemen genau hinschauen. Denn bei einer Wärmepumpenanlage entfällt zum Beispiel der Schornstein mit all seinen Folgekosten.

Selbst wenn die Wärmepumpe nicht durch ein Förderprogramm seitens des Energieversorgers oder des Bundes gefördert wird und damit die Anschaffungskosten etwas höher sind als bei anderen Heizsystemen, so sind unter normalen Umständen die Betriebskosten geringer als bei den anderen Systemen und man hat außerdem die Gewissheit, etwas für die Umwelt getan zu haben.

 

Denn aus ökologischer Sicht weist die Wärmepumpe folgende Vorteile aus: Im Vergleich zu einer Brennstoffzentralheizung verbraucht sie bis zu 40 % weniger Primärenergie und reduziert je nach Betriebsweise den Kohlendioxidausstoß gegenüber einer Ölzentralheizung um etwa 50 %, so dass die Umwelt erheblich entlastet wird. In Zahlen ausgedrückt heißt das: Aus 1 kWh elektrischer Energie können je nach Wärmequelle bis zu 5 kWh Nutzenergie gewonnen werden.