Holzpellets

Holzpellets haben in der Vergangenheit als Brennstoff immer häufiger reden gemacht. Dafür gibt es viele – vor allem ökologische – Gründe:

Im Vergleich zu fossilen Energieträgern verbrennen Holzpellets CO2-neutral. Das heißt, es wird bei der Verbrennung genau soviel CO2 freigesetzt, wie der Baum während seines Wachstums aufgenommen hat.

Dieser so genannte geschlossene Kohlenstoffkreislauf hilft, den Treibhauseffekt zu reduzieren. Im Vergleich zu einer konventionellen Ölheizung lassen sich in einem Einfamilienhaus so beispielsweise pro Jahr bis zu 5 Tonnen CO2 einsparen. Auch wird bei der Verbrennung von Holzpellets weniger Schwefeldioxid ausgestoßen als bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe. Dieses Gas ist maßgeblich mitverantwortlich für die Entstehung von saurem Regen.

Auch ökonomische Gründe können eine Entscheidungshilfe für eine Pelletsheizung sein. So ist der Marktpreis für Holzpellets weitgehend unabhängig von der Preisentwicklung von Öl und Gas, die aufgrund knapper Ressourcen sicherlich auch zukünftig deutlich steigend sein wird.

Übrigens: 1 kg Holzpellets hat einen Heizwert von etwa 5 kWh. Das entspricht dem Wert von einem halben Liter Heizöl. Für die Praxis bedeutet das, dass bei der Heizungsmodernisierung der Raum des bisherigen Öltanks in der Regel als Pellet-Lagerraum verwendet werden kann. Durch Förderschnecke oder Saugaustragung muss der Lagerraum nicht zwangsweise direkt neben dem neuen Pelletkessel angeordnet sein, sondern kann in bis zu 20 Metern Entfernung liegen. Und auch wer keinen großen Lagerraum für Holzpellets zur Verfügung hat, kann diese Technologie trotzdem nutzen – Kompaktanlagen mit der Möglichkeit zur Sackweisen Handbefüllung von Pellets machen es möglich.